Das Immobilienunternehmen der Zukunft

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Das Immobilienunternehmen der Zukunft

In unserer kleinen Zeitreise sind wir in die Zukunft gesprungen und befinden uns vor der Unternehmenszentrale. Unser Kommen wird bereits erwartet, denn über das Smartphone haben wir Codes zur Türöffnung und eine interaktive Karte des Gebäudes erhalten, die uns den Weg in die erste Abteilung unseres Rundgangs zeigt.

Projektentwicklung

Einzigartige komplexe Projekte, eine Vielzahl von Projektbeteiligten, viele kleinteilige Prozesse – so sieht der Arbeitsalltag von Projektentwicklern heute aus. Und wie behauptet sich der Projektentwickler in unserem Unternehmen der Zukunft?

Der persönliche Sprachassistent berichtet über die heute anliegenden Termine. Das ein Projektpartner noch einen Rückruf erwartet übernimmt der Assistent gleich mit in den Kalender. Dann schnell noch für das neue Projekt die Suchkriterien und Standortfaktoren für die Grundstückssuche dem digitalen Assistenten mitgeteilt, der im Hintergrund sofort mit der Suche in der Datenbank beginnt und automatisch Bescheid gibt, sobald die Suche abgeschlossen ist. Die Suchergebnisse liegen dann digital vor nach den ausgewählten Kriterien.

Im Meeting zum laufenden Projekt mit allen Beteiligten wird der aktuelle Planungsstand anhand des virtuellen Modells besprochen. Beschlossene Änderungen werden direkt integriert, das Modell passt automatisch alle Kalkulationen und Planungen an. Das aktuelle Modell liegt nun auch für die Vermarktung vor. Zusammen mit Interessenten steht eine Besichtigung in der virtuellen Realität an.

Zeitgleich ist das Projekt in der Datenbank hinterlegt, bei Anfragen von Interessenten geben Chatbots selbstständig Auskunft. Die Daten liegen zudem der Immobilienvermittlung vor, die damit die Kommunikation mit den Interessenten über verschiedene Kanäle aufnehmen kann.

Eine Anfrage eines Projektpartners trifft ein. Der Sprachassistent erhält den Befehl, dem Partner den Zugang zu den entsprechenden Unterlagen im Datenraum zu gewähren. Alle grundstücksbezogenen Dokumente, Pläne und Dateien sind direkt mit dem Objekt verknüpft, der Zugriff auf die Daten ist jederzeit möglich.

Für das bereits fertiggestellte Projekt liegen nun die abschließenden Reportings vor, automatisch erstellt anhand aller Objektinformationen in der Datenbank. Für die Bewirtschaftung sind dort auch Mietverträge und Sensordaten hinterlegt, Dienstleister werden bei Bedarf automatisch benachrichtigt.

Automatische Benachrichtigungen informieren über Aktivitäten von Projektbeteiligten und Kollegen auf der Unternehmensplattform: Aufgaben zur Datenpflege, Beantwortung von Kommentaren, Koordinierung von Beteiligten. Wichtige Anfragen können sofort beantwortet werden, alle Daten zum Projekt stehen in der Datenbank zur Verfügung.

Der Projektentwickler managt seine digitalen Assistenten: Er verteilt Aufgaben an die Assistenten, erfährt Unterstützung durch Zuarbeiten der Assistenten, wird durch sie an Termine und Aufgaben erinnert. Diese Assistenten übernehmen standardisierte Aufgaben und Prozesse und erleichtern damit den Arbeitsalltag des Projektentwicklers. Dieser kann nun wieder effektiver Arbeiten und die gewonnene Zeit für neue Projekte einsetzen.

Immobilienvertrieb und -vermarktung

Selbstverständlich stehen alle Projektdaten abteilungsübergreifend zur Verfügung. Und so ist eine Besichtigung mit aktuellen Informationen in der virtuellen Realität mit Interessenten jederzeit möglich. Ausstattungswünsche können anschaulich simuliert werden. Bei Gefallen werden die Daten hinterlegt und stehen in Echtzeit der Bauabwicklung zur Verfügung.

Im Arbeitsalltag informiert der persönliche Sprachassistent über die aktuellen Vertriebszahlen: verkaufte und freie Einheiten, Umsätze der einzelnen Vermittler, Geschäftsentwicklung im Zeitvergleich.

Dann noch das neue Objekt auf dem unternehmenseigenen sowie externen Immobilienportalen einstellen, via Klick, alle Daten liegen aufbereitet in der Datenbank vor. Änderungen werden in Echtzeit übernommen und integriert. Die Datenübertragung erfolgt ebenfalls an entsprechende Apps und Plattformen zur Immobilienvermarktung.

Eine Übersicht der Anfragen, die die Chatbots in den letzten Stunden beantwortet haben. Welche Objekte wurden nachgefragt? Welche Wohnungsgrößen? Welche Standorte? Alle Daten stehen auch visualisiert in Reportings zur Verfügung.

Videokonferenz und Besichtigung einer Immobilie im virtuellen Modell mit internationalen Interessenten. Änderungswünsche werden besprochen und visualisiert. Das Modell passt alle relevanten Kalkulationen an.

Dann nochmal die neusten Reportings, Terminverwaltung mit dem Sprachassistenten abstimmen, automatisierte Anträge der Vermittler über die Unternehmensplattform beantworten.

Auch Immobilienvertriebe profitieren vom Einsatz digitaler Arbeitsmittel: Mehr Transparenz durch Auswertungen der Verkaufstätigkeiten in Echtzeit, automatisierte Arbeitsprozesse mit zentraler Datenbank im Hintergrund für schnellen Service, sowohl für Vermittler als auch Interessenten.

Realisierung

Die Projektdaten liegen nicht nur innerhalb des Unternehmens ständig in Echtzeit vor, sondern auch, dank der Cloud, auf der dazugehörigen Baustelle. Planer und Bauleiter verlieren keine Zeit mehr mit Suchen und Nacharbeiten von Unterlagen und Plänen. Das Baustellenmanagement kann nun nicht nur auf Projektinformationen zugreifen, sondern diese mit Bildern und Informationen zum Baufortschritt ergänzen.

Im gleichen System werden Aufgaben und Mängel direkt auf der Baustelle online erfasst und dokumentiert. Am Bau beteiligte Unternehmen erhalten automatisch relevante Aufgaben zugewiesen und werden darüber per E-Mail informiert. Für spätere Abnahmen, Übergaben oder Reportings stehen somit lückenlose Informationen zur Verfügung.

Nicht nur das Baustellenmanagement profitiert von jederzeit aktuellen Informationen. Intelligente Baumaschinen melden sich selbstständig bei notwendigen Reparaturen oder Wartungen. Die intelligente Baustelle managt ihre Ressourcen selbst, findet und optimiert Prozesse und Arbeitswege.

Nutzung

Auch die Abteilungen Vermietung, Nutzung und Verwaltung greifen auf die zentrale Datenbank zu. Assistenzprogramme koordinieren Termine für Besichtigungen und Wohnungsübergaben, digitale Helfer behalten Mieteingänge im Auge, ergreifen wenn notwendig Maßnahmen im Mahnwesen, erstellen Betriebskostenabrechnungen, Bonitätsnachweise und Immobilienbewertungen. Chatbots beantworten Anfragen von Mieter, jeden Tag, rund um die Uhr. Verträge werden per Klick geschlossen. Alle relevanten Unterlagen und Dokumente stehen für Mieter bzw. Eigentümer online zur Verfügung und sind somit jederzeit einsehbar.

Sensoren übermitteln Gebäude- und Nutzerdaten und stellen diese für Auswertungen und Reportings zur Verfügung. Gleichzeitig lernt das intelligente Gebäude, Smart Building, selbstständig anhand dieser Daten und nimmt automatisch Anpassungen vor, um Prozesse und Ressourcen effizienter zu gestalten bzw. zu nutzen.

Schadensmeldungen von Mietern gehen über Apps ein, werden zentral gesteuert. Wartungen und Reparaturen werden automatisch den vernetzten Gewerken zur Erledigung gemeldet. Alle Beteiligten sind in die Prozesse involviert und erhalten stets aktuelle Statusmeldungen.

Verwertung

Neue Ideen für die Revitalisierung einer Immobilie betrachten Auftraggeber und Projektentwickler in der virtuellen Realität. Ein dreidimensionales Gebäudemodell, in dem kundenspezifische Lösungen direkt visualisiert werden, Kosten und Zeitabläufe automatisch angepasst werden. Neben Projektentwickler und Auftraggeber greifen auch die Gewerke auf das Modell zu, um Arbeiten umzusetzen und zu koordinieren. Aktuelle Baustatus werden im Modell erfasst und dokumentiert.

Alle Schritte werden im Gebäudemodell dokumentiert und stehen dem Projektentwickler für Auswertungen und Reportings zur Verfügung. Abstimmungen mit Bauleitern, Sachverständigen und Verwaltung erfolgen via Videokonferenz, Grundlage auch hier das Modell, in dem alle Informationen zusammenfließen.